„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Freitag, 23. Juni 2017

Der schwarze Nazi

Da tickt einer komplett aus und fühlt sich berufen, die Arbeit Hitlers betreffs der Ausrottung aller Juden weiterzuführen, und wird deshalb wegen der in Österreich streng verbotenen nationalsozialistischen Wiederbetätigung vor Gericht gestellt. Der Führrrra wäre ja ganz stolz auf den strammen Nachwuchs seiner Freiwilligen-SS, wenn das ein großer blonder blauäugiger arischer Doitscher mit mindestens vier ebensolchen Großeltern, also ein richtiger Käßmann-Doitscher, wäre. Isser aba nich.
Der ein großer Freund Hitlers ist, weil ihm wohl noch keiner gesteckt hat, dass Hitler jetzt nicht gerade ein großer Freund von Somaliern oder anderen Nichtherrenmenschen war.
Blöd gelaufen.

Dortmund-Budapest

„Wer feste arbeetet, der kann ooch Feste feiern!“ schnauzt der pittoreske Bio-Berliner, wenn er nach vollbrachtem Tagwerk den Einweggriller am Balkon ankokelt und sich zwei bis sieben Kindl durch die durstige Kehle rinnen lässt. Aber nicht zu laut und nicht zu lange, denn sollten sich die Nachbarn bei ihrer Yoga-Einheit gestört fühlen oder das Stöhnen ihres Lieblingspornos nicht mehr hören können, rufen sie schon gern einmal die Bemützten, damit die einmal vorbeikommen und die Personalien des Grillmeisters aufnehmen. Auch zu lange sollte die Grillfeier nicht dauern, denn Sperrstunde ist Sperrstunde, und da muss der Beamte vielleicht sogar noch mit Nachtschichtzulage entschädigt werden, wenn er nochmals zur Ermahnung anrücken und vielleicht sogar ein scharfes „Dudu!“ mit mehrmals gewackeltem Zeigefinger aussprechen muss.

Doch jetzt ist alles anders, jetzt sind wir bereichert und multikulturell. Jetzt haben wir neue Freunde, die uns beibringen, dass es eigentlich heißen muss: „Wer feste hungert, der kann ooch Feste feiern!“. Denn Fastenzeit und Fressorgien müssen sich nicht gegenseitig ausschließen, das wissen wir seit dem üppigen Kaviar- und Lachs-Buffet mit fetttriefendem frischgeräuchertem Ostseebutt als Aschermittwochsschmaus zur Eröffnung der katholischen Fastenzeit. Da fällt der harte Verzicht auf das Schnitzel mit Pommes nicht so schwer, das es dann eh am Donnerstag wieder gibt, aber mit halbe Portion rot-weiß, man will ja nicht in der Fastenzeit der Völlerei verfallen.

Ähnlich streng sehen es unsere friedensreligiösen Zudeutschlandgehörer auch. Die haben ja die Regel, dass von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden darf (und Allah schickt in seiner grenzenlosen Weisheit justament zur Prüfung seiner Schäfchen, oder sind es Zicklein, egal, eine ordentliche Hitzewelle mit fast 40 Grad – ein kleines Geschenk zur Erinnerung an das Klima in der Heimat der Ahnen, in der übrigens breitengradbedingt die Zeit zwischen Sonnenauf- und -untergang etwas kürzer ist…). Und auch nicht gevögelt, was den momentanen Rückgang an Vergewaltigungen erklärt, aber nicht zu früh freuen, in Ländern wie Ägypten werden am Ende des Ramadan zum Abbau des unweigerlichen Samenstaus Taharrusch-Feste gefeiert, also folkloristische Massenvergewaltigungen. Wird noch lustig die nächsten Tage, und das neuerdings nicht nur in Ägypten und auch nicht für alle. Zumindest nicht für alle Frauen, aber wen interessieren die schon, nachdem sie inzwischen sogar den Feministinnen, die dafür voll auf junge Hengste aus Arabien und Afrika abfahren, scheißegal sind.

Jedenfalls haben die den ganzen Tag Frust, dürfen nichts was Spaß macht und fallen auch auf Arbeit in spürbaren Mengen aus. Kein Wunder, bei den Rahmenbedingungen. Da liegen viele den ganzen Tag im Bett, hungernd und durstend, weil vor eineinhalb Jahrtausenden ein kamelreitender Wüstenräuber ein Regelwerk aufgestellt hat, das seine Anhänger biestig und aggressiv für den nächsten Plünderungsfeldzug machen sollte. Und kommt die Nacht, ist der Schatten des Fadens nicht mehr sichtbar, dann geht es rund. Jetzt kommt das Äquivalent zum fettigen Fisch in Sahne, nämlich eine Fress- und Sauforgie, die Ausmaße annimmt, dass das Ansinnen, dort Mützenträger vorbeizuschicken und zur Ruhe zu mahnen an versuchten Suizid im Dienst grenzt. Da kann sich der Wachtmeister seinen Zeigefinger sonstwo hinstecken, egal, es ist Nacht und scheint eh nirgends mehr die Sonne hin. Das wissen auch seine Vorgesetzten, die ihm deshalb schon dienstanweislich den Tipp gegeben haben, ramadanende Muslime deeskalierend zu meiden.

Sperrstunde ist dann, wenn es nichts mehr zu futtern und zu feiern gibt oder endgültig dann, wenn die Sonne aufgeht. Dann heißt es wieder hinlegen und Speck züchten. Es gibt übrigens Ratgeber für richtige Ernährung im Ramadan, weil das regelmäßig der Monat im Jahr ist, in dem die gläubigen Muslime den meisten Speck ansetzen. (Ich habe mir übrigens daraus eine spezielle Diät abgeleitet: wenn Fastenzeiten den Körper so aufquellen lassen, verzichte ich auf das Fasten und fresse das ganze Jahr so richtig üppig durch. Hilft zwar nachweislich nichts, macht aber Spaß.)
Und da kann es die ganze Nacht rund gehen, wie hier in Dortmund, wo sich nächtens bis zu 20.000 fastende und darbende Mitglieder der Diskriminiertenreligion zum fröhlichen Wanstvollstopfen und Abfeiern treffen. Ja, jede Nacht, stundenlang, volles Halligalli, 20.000. Ja, das ist ein Punkt in der Zahl und kein Komma. Es ist ja auch keine Antiterrordemo in Köln sondern ein Fressgelage in Dortmund. Da kommen ein paar Nullen mehr.

Die Anwohner ärgerts, aber die sind eh bloß von den Rechtspopulisten aufgehetzt und verstehen keinen Spaß. Den hat sich dafür Lidl geleistet. Wenn die Orientalen schon nächtelange Fressorgien in ihrer sogenannten Fastenzeit abhalten, haben sich die Spaßmacher in der Werbeabteilung gedacht, dann packen wir denen mal die Regale voll mit leckeren vegetarischen orientalischen Spezialitäten. Die in Schweinefett ausgebacken werden. Hahaha, das muss ein Schenkelklopfer gewesen sein, als der erste Muslim nach sechzehnstündiger Hungertortur ausgerechnet ein schweinefettgebratenes Käseschneckchen gierig in seinen ausgehungerten Schlund gestopft hat! Und die Empörungsbeauftragten haben von Terror gefaselt und sind halb ausgerastet, als vor einer Baustelle vor einer Moschee ein Schweinekopf abgelegt wurde. Leute, den Muslimen ihr halal-Pappi anzubieten und da Schwein reinzubacken, das ist ein ganz anderes Kaliber!

Natürlich haben sich angebliche Muslime mit einem „Scheißesturm“, dessen kotige Auswürfe auf Facebook inzwischen maasgerecht gelöscht wurden, bei Lidl ausgekotzt. Wobei ich den Verdacht habe, dass die wenigsten der sich dort Meldenden wirklich Muslime waren, da sind eher die Horden der Social Justice Warriors ausgetickt. Die wissen oft nicht, wohin mit der ganzen Scheiße, die sie produzieren, und müssen immer mal irgendwohin stürmen damit. Stürmen gehört ja zu deren Traditionen.

Und so hat jeder seinen Feiermonat. Die Muslime ihr Fressfasten, die Guties ihr Scheißestürmen, die Frauen ihre Vergewaltigungspause und wir Blogger was zu lachen. Nur die Anwohner… ach was, wen interessieren die? Pech gehabt, dass sie in Dortmund wohnen. Wer wohnt da schon?
In Budapest wäre das nicht passiert.
Warum wohl?

Donnerstag, 22. Juni 2017

Moschee der Liberalen

Wie wurde sie gefeiert, die Moschee im Obergeschoss einer evangelischen Kirche, in der Männer und Frauen gemeinsam beten dürfen und sogar Homos willkommen sind. Es ging durch die Medien und wurde in schönen Bildern TV-gerecht den Deutschen serviert: Schaut her und seht, auch das ist der Islam!
Und dann sprechen die Religionsbehörden, also nicht die Muslimbrüder oder der IS, sondern ganz normale, sogar für „moderat“ geltende Religionsbehörden, ein vernichtendes Urteil: das ist eben nicht der Islam. Nicht mal ansatzweise.
Das muss man dann bei „Jouwatch“ lesen…

»Warum Hamburger Schüler neue Kleiderregeln einhalten müssen«

von LePenseur


.... informiert uns »DieWelt«. Und das liest sich dann so:
Von Sibylle Rathgeber | | Lesedauer: 2 Minuten

Für den Schulbesuch ab sofort nicht mehr geeignet: bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen
Für den Schulbesuch ab sofort nicht mehr geeignet: bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen
Quelle: pa/Wolfram Stein/dpa/wst sv
Keine übertiefen Dekolletés, keine bauchfreien Shirts, keine pofreien Shorts: Ein Gymnasium im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf hat Anregungen für Kleidung in ihre Hausordnung aufgenommen.Der Wetterbericht sagt für Hamburg für die kommende Woche hochsommerliche Temperaturen voraus. Kaum steigen die Temperaturen, scheint auch das Thema angemessener Schulkleidung wieder an Aktualität zu gewinnen. So hat in Hamburg nun eine weitere Schule Anregungen für eine angemessene Kleidung in ihre Hausordnung aufgenommen, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

In der neuen Fassung der Schulordnung des Gymnasiums Eppendorf heißt es nun unter Punkt 6: „Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft haben eine der Institution Schule und der Atmosphäre des Lernens und Lehrens angemessene Kleidung zu tragen. Dazu gehört unter anderem, dass Kapuzen, Mützen und Ähnliches während des Unterrichts und in der Mensa abgelegt werden. Auch bei sommerlichen Temperaturen ist auf zu freizügige Kleidung zu verzichten. Darunter verstehen wir z.B. übertiefe Dekolletés, bauchfreie Shirts, pofreie Shorts, zu kurze Röcke etc.“
Na also! Nur »angemessen« der Atmosphäre des Lernen und Lehrens. Keineswegs — na aber ganz und gar nicht! —  etwa im Zusammenhang mit Vorfällen wie diesen ...

Die betulich behübschende Berichterstattung wird freilich von vielen Lesern nicht wirklich goutiert:
Andy K.

ich bin auch für die neue Kleiderordnung - allerdings nur solange Kopftücher und bodenlange Gewänder ebenso als ungeeignet verboten werden.
Bis dahin soll z.B. bauchfrei rumgelaufen werden so oft man möchte.
OK, es muss ja nicht gleich extrem sein aber so 10cm freie Haut sind doch ok und luftig.

Christian M.

Selbstverständlich hat es mit der nicht stattfindenen Islamisierung und Flüchtlings-katastrophe 2015 zu tun. Warum sonst werden solche Vorschriften nach über 30 Jahren exakt seit Sommer 2015 wieder aus der Mottenkiste geholt.

Hans B.

Und auf wen wird mit diesen Maßnahmen Rücksicht genommen?
Das hätte noch vor 10 Jahren zu einem Aufschrei geführt. Und wenn man an den Mini-Rock der 60er Jahren denkt... "Freie Selbstbestimmung", "Emanzipation", ... das war mal...

Ach, es ist eine katholische Privatschule in Hamburg, dies das jetzt einführt! Nun, wie so oft in der Geschichte der RKK hat diese sich recht wendig-trendig neuen Herrschaftsträgern angedient, wenn sie dadurch ihre Position sichern konnte. Nihil sub sole novum ...

Die Willkommensfibel

Ich freue mich schon auf die diesjährige Buchmesse, die wohl ganz unter dem leuchtenden Stern des heldenhaften Kampfes Deutschlands gegen seine dunklen Seiten und für seine geschenkten Sonnenscheinchen steht. Neben dem lyrischen Meisterwerk des Gesinnungsministers, das bereits hier seine verdiente Würdigung fand, ist in dieser Glanzzeit der literarischen Meisterwerke endlich und viel zu spät auch diese wundervolle Willkommensfibel erschienen.

Bar jeder Ironie, angefüllt mit Herzlichkeit und feiner Lyrik, entführt uns der geniale Autor in die Welt des grenzenlosen Willkommens und der bombastischen Lebensfreude, die uns erfüllen, wenn wir die Bereicherung erleben unserer tristen, öden, vergartenzwergten ewiggestrig-dunkeldeutschen Lande durch fröhliche Neubürger, deren Frauen selbstbestimmt und frei in buntschwarze Stoffsäcke gehüllt ihren mit fröhlicher Verachtung für die Schweinefresser geladenen Gatten hinterherhuschen, die so fröhlich feiern können wenn mal wieder irgendwo ein Moschee-Fahrschüler fast die Überquerung eines Weihnachtsmarktes geschafft hat oder ein junger Noch-nicht-so-lange-hier-Lebender den Gastgebern ein kleines Dankesfeuerwerk aus dem Gürtel zaubert und deren Söhne in lebenslustigen Feiergruppen losziehen, um ihre überschwängliche Dankbarkeit für die kostenlose Aufnahme den Töchtern der Gastgeber zu bezeugen, bis diese nicht mehr laufen können.

Herzlich Willkommen lieber Flüchtling,...“

so beginnt dieser textgewordene Bahnhofsteddy auf der Höhe seiner Flugbahn,

„...wir freuen uns, dass Du gerade dieses Land für Dich ausgesucht hast.“

Und das vollkommen zu recht, zeigt es doch, wie hochangesehen und begehrt unser Land, seine freundlichen Menschen, sein sonniges Klima und seine bunte Kultur bei den hochgebildeten Fachleuten, Hirnchirurgen und Raketentechnikern dieser Welt ist, dass sie ungezählte Länder durchqueren, Meere durchschwimmen und Berge erklimmen, nur um endlich an den wogenden Busen von „Mama Mörkel“ zu sinken, der sie mit dem Steuergeldäquivalent ewig fließender Ammenmilch lebenslang zu nähren bereit ist.

Wir sind reich genug und können sehr gerne mehrere Stücke von unserem Wohlstandskuchen abgeben.“

An diesem Punkt brach unser Onkel Willi in Tränen der Rührung aus, und er spendete direkt aus dem Rollstuhl, in dem er seit dem blöden Arbeitsunfall mit dem Baugerüst sitzt und mit dem er jeden Tag für 8 Stunden in die Umschulung zum Bürokaufmann fährt, weil es für die Invalide nicht reicht, wenn man noch die Arme bewegen kann, sofort die Hälfte seiner Notstandshilfe, die ganzen 127 Euro, für Pro Asyl. Ja, wir haben noch viel zu viele Wohlstandskuchenstücke, die wir fröhlich in die ganze Welt verteilen können, bevor sie noch griesgrämige Nazis mit irgendwelchen populistischen Parolen für „unsere“ Obdachlosen und „unsere“ Kinder einfordern.

Lass Dich umarmen, Dir die Hand geben oder einen Bruderkuss aufsetzen.“

An dieser Stelle hätte man sich mehr kultursensibles Verständnis gewünscht, da hat der Autor scheinbar nicht den Mut gefunden, in klaren Worten sein Herz auszuschütten und den willkommenen Helden seiner feuchten Träume das richtige Angebot zu machen: „Tanz mich an, Alter, nimm mein Handy und dann nimm dir meine Schwester zum Ficken!“
Nun, Lyrik umschreibt oft in sanften Worten die harte, emotional überschäumende Realität, und so sei dem feinfühligen Autor dieses Meisterwerkes verziehen.

Schön, dass Du da bist und schön, dass Du uns mit Deinem Sein, Deiner Kultur und Deinen Erfahrungen bereichern wirst.“

Ja, diese wundervollen Stadtviertel, in deren Innenhöfen sich der aus den Fenstern geworfene Müll bis zum Fensterbrett des Erdgeschosses türmt, um ein heimatliches Gefühl wie in den Vororten von Kabul zu erzeugen, und wo ihr, ganz Tierliebhaber, armen geschundenen und von dunkeldeutschen Kammerjägern verfolgten Nagetieren Unterschlupf gewährt – ja, Flüchtlinge haben für Verfolgte ein besonders großes Herz – bereichern uns ungemein und reißen uns endlich! endlich! aus diesem trüben Dahinstoffwechseln zwischen Vorgärten mit Stiefmütterchenrabatten und mühsam aufgepäppelten, pestizidverseuchten Salatköpfen, die in Ringen aus Schneckenkorn dem krebserregenden Verzehr entgegenwelken, und gartenzwerggesäumten Kieswegen zu stechmückenzüchtenden Feuchtbiotopen. Lustige, lebensfrohe rassige Jungmännchengruppen, die auf listige Pirsch nach läufigen Jungfern gehen, statt blöd grinsender bleicher Nerds, die sich versuchen über eine Flirt-App an ein trübtassiges Mauerblümchen anzuschleimen, das mit ihnen nächtelang World of Warcraft spielt und labberige Burger frisst. Emotionale Diskussionen, die mit folkloristischen Machetentänzen und gelegentlichen Pflastersteinjongleureinlagen aufgelockert werden anstatt miefigem Blockwarttum, das die Polizei ruft, um einen Nachbarschaftsstreit um die Mindesthöhe einer gestutzten Buchenhecke mit obrigkeitlich-mahnendem Fingerwedeln zu schlichten. Schön, einfach nur schöööön.

„Die nächsten Seiten sollen Dich in Deiner Sprache willkommen heißen.“

Ja, leider verschließen sich viele Worte dem dumpf an seiner knorrigen Muttersprache hängenden Bio-Deutschen, aber auch das wird sich bald ändern, wenn die genialen Vorschläge grüner und linker Politiker endlich aus ihrem unverdienten Dornröschenschlaf geküsst werden, dass alle hier lebenden Kinder zumindest türkisch und arabisch fließend sprechen lernen sollen.

Dieses Buch dient den Helfern dazu, Dich angemessen und warm zu empfangen.“

Ja, zum Beispiel als Grundlage für ein kleines, wärmendes Feuer, um das man dann im Kreise sitzend Lobpreisungen auf Allah singen kann. Aber Vorsicht, nicht direkt in der Geflüchtetenunterkunft entzünden, denn die könnten das missverstehen und für einen Koran halten, oder es gerät das ganze Haus in Brand, und dann muss die Statistik wieder einen rechtsextremen Brandanschlag vermelden. Also nur im Freien und nicht zum Ramadan!

„Wir freuen uns auf Dich
Herold zu Moschdehner (Im Auftrag aller Einwohner Deutschlands)“

Dass der Autor von sich in der Mehrzahl spricht, liegt daran, dass er die schwere Aufgabe übernommen hat, den Auftrag aller Einwohner „Deutschlands“ zu erfüllen.
Aller beider (plus den Geistern, mit denen der Beschwörungsformeln murmelnde Hexenmeister Herold in ständigem Kontakt steht und die ihm die Inspiration für dieses Buch schenkten und den Außerirdischen, die mit ihrem UFO direkt hinter der Kloschüssel am Gang gelandet sind und des Autors erste Willkommenshymne empfangen durften) aus dem Zimmer 27 der geschlossenen Abteilung der Nervenheilanstalt Rosengarten im Rhön, die ihrem kleinen, gemütlichen Refugium mit der kuscheligen Tapezierung den Namen „Deutschland“ gegeben haben und wo es immer Mittwochs den „Wohlstandskuchen“ gibt, einen Muffin mit bunten Streuseln. Auch für die Außerirdischen. Nur die Geister gehen leer aus.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Rassismus

Keine Frage, die Waffen sitzen locker bei den Polizisten in den USA. Allerdings sollte man, bevor man in empörungsbesoffene Kreischorgien verfällt, sich auch mal überlegen, dass jedes Jahr hunderte Polizisten in den USA durch Angriffe schwer verletzt werden und im Schnitt etwa 40 Beamte im Dienst ihr Leben lassen. Man sollte sich fragen, ob es zur Stellenbeschreibung eines Beamten gehört, im Zweifelsfall abzuwarten, ob man jetzt wirklich erschossen wird, oder ob man ihnen zugesteht, in einer Bedrohungssituation proaktiv tätig zu werden. All jene, die sich jetzt laut gackernd über jeden einzelnen Fall eines vorschnell die Waffe ziehenden Cops erregen, sind in ihrem ganzen Leben noch niemals in der Situation gewesen, in den Lauf einer Waffe zu blicken oder von einem Menschen mit Messer bedroht zu werden. Polizisten in nordamerikanischen Städten erleben so etwas permanent. Das ist keine Entschuldigung, sondern einfach eine Tatsache.

Übrigens gab es gerade auch bei uns einen Fall mit einem messerschwingenden Türken, der allerdings nicht gleich zu randalierenden, plündernden und brandschatzenden Mobs geführt hat. Schon gar nicht zu Massenprotesten und wutkreischendem Empörungstheater führt es, wenn eine Polizistin erschossen wird, wie neulich in München. Was hat die Frau offenbar falsch gemacht? Sie hat den Angreifer leben gelassen. Sie hat viel zu spät geschossen und ihm getreu Künastscher Empfehlung in den Oberschenkel geschossen, damit er überwältigt werden kann. Hätte sie ihm die Birne weggeblasen, würden linke und grüne Fachleute aus dem weichen Sessel heraus über Polizeigewalt und Waffennarren schwadronieren und lebenslange Haft fordern, aber die Beamtin würde noch leben. Genau das ist der Unterschied.
Und genau das ist die Situation, auf die US-Polizisten immer wieder treffen. Es hat schon genug getötete Beamte gegeben hat. Es gibt bestimmte Situationen, in denen die Gefahr für die Beamten so groß ist, dass sie extrem nervös reagieren.

Doch zurück zu dem aktuellen Fall aus Seattle, über den in verschiedenen Medien wie hier im „Spiegel“ berichtet wird. Nur kurz zur Situation: eine Streife wird zu einer Wohnung gerufen, weil dort angeblich Einbrecher drin umgehen. Angekommen, begegnen sie beim Betreten der Wohnung einer Frau mit einem Messer in der Hand, die offensichtlich die Anordnungen der Beamten ignoriert und nach mehrmaliger Aufforderung, zurückzugehen, scheinbar auf die Polizisten losgeht. Wie bedrohlich genau die Situation war, wird sich auch von den bemühtesten Sesselfurzern kaum rekonstruieren lassen, auf jeden Fall haben die Polizisten nach dem offensichtlich falschen Reagieren der Frau geschossen.
Was machen die Medien und der „Spiegel“ daraus?

„Polizisten erschossen bewaffnete Frau“?
„Tödlicher Irrtum: Polizisten erschossen vermeintliche Einbrecherin“?
Nein, denn das wären ja einfach nur Darstellungen der Situation, und wen interessiert die schon? Wir brauchen Empörung, wir brauchen Propaganda, wir brauchen Stimmung. Und deshalb wird landauf, landab getrommelt:

Polizisten erschießen schwangere Afroamerikanerin“

Ach. War da nicht mal was, dass die Zugehörigkeit zu einer Minderheit oder Ethnie nicht erwähnt werden soll, wenn es nichts zur Sache tut? Und es tut nicht, denn die Polizisten haben die Frau weder erschossen, weil sie schwanger war, noch, weil sie eine Schwarze war. Sie haben sie erschossen, weil sie mit einem Messer auf sie zukam. Aber das Messer wird in der Schlagzeile nicht erwähnt, obwohl es doch eigentlich für das Verständnis der Situation weit wichtiger ist als die Hautfarbe des Opfers. Diese spielt eigentlich sogar gar keine Rolle bei dem Ganzen, außer, man möchte keinen tragischen Polizeieinsatz beschreiben sondern ein propagandistisches Schreckensbild rassistisch motiviert mordender uniformierter Horden zu malen, die einfach Leute abknallen, weil sie die falsche Hautfarbe haben.
Bei Tätern darf Hautfarbe, Herkunft oder Ähnliches auf keinen Fall genannt werden, um gegnerische Propaganda zu vermeiden, aber wenn man es für die eigene Propaganda instrumentalisieren kann, dann wird plötzlich bei Opfern explizit darauf hingewiesen, ja das Opfer sogar auf die Zugehörigkeit zu einer Opferminderheit reduziert. Man will ja Stimmung schüren, und das funktioniert ja auch, wie man an den tobenden Mobs sehen kann, die unweigerlich solchen Vorfällen folgen.

Und weil es nicht um Tatsachen geht sondern um Stimmungsmache (warum sonst sollte auch ein Polizeieinsatz in den USA durch den deutschsprachigen Blätterwald rascheln) geht es auch im gleichen Tonfall weiter:

In Seattle haben zwei Polizisten eine schwangere 30-jährige erschossen. Die Frau war im dritten Monat schwanger.“

Nach der Schlagzeile noch einmal der gleich doppelte Hinweis, dass die Frau schwanger war. Übrigens im dritten Monat. Erstens hätten die Beamten das erst erkannt, wenn sie die Frau mit dem Messer, von der sie sich bedroht gefühlt haben, auf einen Teststreifen hätten pinkeln lassen und zwei Minuten geduldig gewartet hätten, ob er blau wird. Und zweitens ändert das gar nichts an der Bedrohungssituation. Soll der Polizist jetzt denken: „Och, wenn die mit diesem Dolch auf mich los geht, knalle ich die lieber vorher ab, aber warte, die ist ja schwanger, also ehrlich, da muss ich mal abwarten, immerhin ist es ja nicht so schlimm von einer Schwangeren erdolcht zu werden...“?

Während des Vorfalles befanden sich außerdem drei Kinder in der Wohnung.“

Das finde ich interessant. Es steht nichts davon da, dass es ihre Kinder waren. Haben die Polizisten die Kinder gesehen? Haben sie den Verdacht gehabt, es bei der Frau mit der Einbrecherin zu tun zu haben. Die sich bewaffnet mit einem Messer verängstigten Kindern zuwendet? In diesem Fall würde ich jeden einzelnen Schuss absolut verstehen.

Angehörige der Frau gaben an, L. habe unter psychischen Problemen gelitten.“

Und? Was sagt uns das jetzt? Hätten die Beamten, während der angepieselte Teststreifen vom Schwangerschaftstest antrocknet, noch die Anamnese der Frau aufnehmen und vielleicht ihren Psychologen zu einer Stellungsnahme anrufen sollen? Oder ist das nicht vielmehr ein Hinweis darauf, dass da jemand „Suicide by cop“ verübt hat? Das ist in den USA durchaus eine übliche Art des Selbstmordes: Man ruft die Cops oder benimmt sich so, dass andere die rufen, und zieht dann eine Waffe oder fuchtelt mit einem Messer vor der Nase der Polizisten herum. Oft sind die Waffen sogar nur Attrappen, aber die Beamten haben keine Zeit für die Kontrolle von Echtheitszertifikaten, ebensowenig wie für Krankengeschichten oder Gesundheitszustände.

"Warum haben sie sie nicht mit einem Taser angegriffen?"

Aus der Verzweiflung einer Angehörigen geborene Frage einer Ahnungslosen. Wenn Beamte in eine Wohnung eindringen, in der sich angeblich Einbrecher befinden, dann gehen sie da mit gezückter Waffe rein. Weil sie damit rechnen müssen, von Bewaffneten angegriffen zu werden. Einbrecher benutzen nämlich auch keine Taser. Weil deren Wirkung unsicher ist. Der eine bekommt einen Herzkasper, weshalb ja unsere Grünen sogar gegen diese Bewaffnung sind, der andere schüttelt sich kurz und drückt dann seinerseits ab. Also gehen die mit gezückter Dienstwaffe rein Und können jetzt nicht, wenn jemand mit dem Messer auf sie losgeht, erst die Waffe einstecken und dann den Taser rausfummeln. Da benutzen sie genau jene Waffe, die als erste und effektivste eingesetzt werden kann. Einfache Logik.

Nein, ich will nichts schönreden. Es bleibt zu untersuchen, welche Bedrohungssituation die Polizisten vorgefunden haben und ob diese den Einsatz der Waffe rechtfertigte. Aber das hat erstens ein Gericht zu klären (und tut das ja auch) ...

Die beiden Polizisten wurden vorübergehend suspendiert, gegen sie wurden Ermittlungen eingeleitet.“

...und zweitens muss dabei die extreme Anspannung der permanent unter Lebensgefahr agierenden Polizeibeamten berücksichtigt werden.
Aufgepeitschte, nach Rache brüllende Rassisten, die das Geschehen auf einen Hautfarbenkonflikt reduzieren wollen, obwohl die Hautfarbe genau in dieser Situation genau gar nichts mit dem Geschehen zu tun hat, sind sicher nicht hilfreich dabei. Warum man denen („Black lives matter“ ruft nachweislich zu Gewalt und Hass auf und hat Anhänger, die schon Hetzjagden auf weiße Polizisten veranstaltet haben – man sollte sich überlegen, mit wem man sich ins Bett legt) jetzt eine Propagandabühne mit dummen Sprüchen Marke „Polizeigewalt gegen Afroamerikaner“ in europäischen Medien bietet, vor Allem jenen, die sich immer als die neutralen und intellektuell anspruchsvollen Qualitätsjournalisten betrachten, bleibt eine offene Frage.

Wäre die schwarze Frau ein weißer Mann gewesen hätten die Beamten sehr wahrscheinlich in der gleichen Situation gleich gehandelt. Die Situation auszublenden und das Geschehen auf die Ethnie zu reduzieren und daraus einen Konflikt zu kochen, ist Rassismus.

Dienstag, 20. Juni 2017

Wächterrat

Im Sultanat Berlin wird jetzt durchgegriffen und Werbung verboten, die solche unislamischen Schweinereien zeigt wie zum Beispiel, wenn „die Frau kaum oder sehr körperbetont bekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert wird“, was ja bereits zu unkeuschen Vergewaltigungsträumen bei Schutzerflehenden führen kann. (da hat neulich so eine linke Psychotussi den Mädels ernsthaft empfohlen, sich nicht zu wehren und schön still zu halten, wenn sie mal wieder von einem Goldstück aus Ghana oder so in die Büsche gezerrt werden, um den Schwarzen, die ja gerne schnackseln, wie uns Prinzessin Gloria von Thurn und Taxis dereinst wissen ließ, nicht den Spaß zu versauen). Wann eine Werbung unter die Fatwa der Deutungshoheiten fällt, soll ein Wächterrat entscheiden. So werden Sitte und Anstand im Sultanat Berlin gewahrt und es auf den Beitritt zum Khalifat des Irren Sultans von Neo-Osmanien vorbereitet.

Der Bürger soll gläsern werden, damit man ihn leichter brechen kann

von LePenseur 

Micro-Chip im Personalausweis automatisch aktiv: Neues Gesetz macht Bürger überwachbarer



Neues zum elektronischen Personalausweis: Das Gesetz, dass Bürger per Microchip überwachbarer macht, wurde durchgewunken – und zwar schon Anfang Juni.

Bundestag und Bundesrat haben dem „Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ zugestimmt – und zwar schon Anfang Juni. Im März berichteten wir bereits über den Plan der Bundesregierung, die elektronische Identifikationsnummer des Personalausweises automatisch zu aktivieren. Ab Mai 2018 sollen Geheimdienste dann auf die biometrischen Passbilder der Bürger zugreifen können.

Microchips werden automatisch aktiviert



Der Personalausweis mit eID-Funktion (elektronischem Identitätsnachweis) wurde bereits 2010 eingeführt, doch nur wenige nutzten die Funktion. Bis vor kurzem konnte man den Chip freischalten lassen konnte, musste aber nicht. Mit dem neuen Gesetz wird nun jeder neue Personalausweis automatisch freigeschaltet ausgegeben.
Klingt fatal nach feuchtem Traum für Ex-Stasi-Spitzel & Consorten. Die Stellungnahme des Chaos Computer Clubs ist auch nicht in der Lage, diese Besorgnisse wegen der massiven Einschränkung der persönlichen Freiheit der Bürger zu mildern — im Gegenteil!
Das Ziel des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) spricht bereits aus dem Titel: Die Nutzung der eID-Funktion soll sowohl beim elektronischen Personalausweis (ePA) als auch beim elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) flächendeckend ausgebaut werden. Das soll vor allem dadurch erreicht werden, dass die Funktion standardmäßig und dauerhaft eingeschaltet wird, „bürokratische Hürden“ abgebaut und mögliche Anwendungsfelder erweitert werden. 

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wird also eine Förderung der Nutzung der eID-Funktion im Personalausweis versucht. Der elektronische Ausweis enthält einen Chip mit einer drahtlosen Schnittstelle, der drei verschiedene Funktionen anbietet. Eine davon ist der elektronische Identitätsnachweis (eID). Zur Nutzung dieser eID sind prinzipiell zwei Faktoren notwendig: der Besitz der Ausweis-Karte und die Kenntnis eines Geheimnisses (Zwei-Faktor- Authentisierung). Diese Zwei-Faktor-Authentisierung ist für den Nutzer ein technischer Vorteil in Fragen der Sicherheit, aber kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber nicht-staatlichen Alternativen zur eID im Ausweis. Mittlerweile setzt eine Vielzahl von Anbietern Verfahren ein, die auf mehreren Authentisierungsfaktoren beruhen. 
Offenbar wird hier schnell der gläserne Bürger durch das Parlament durchgewunken, bevor eine irgendwann vielleicht geänderte politische Machtlage droht: der man durch gläserne Bürger, die man jederzeit brechen (oder mit dem zerbrechen bedrohen) kann, vorgängig begegnen will.

DDR 2.0 ist längst auf Schiene. Wer das noch imer nicht sieht, der wird sich (so er sie hat) von seinen Kindern und enkeln einmal die Frage stellen lassen müssen: »Warum hast du damals eigentlich nichts dagegen gemacht?« ...

Witzfiguren

Och nö, der ist zu putzig! Nachdem ich gestern den Genossen Hofreiter hatte, der das grüne Universum im Furor der Klimarettung auf erzwungene (was sonst, die alten Anarchisten wollen endlich die Strenge ausleben, die ihnen ihre antiautoritären Eltern nie angedeihen ließen) Elektromobilität ab 2030 zusammenschrumpfte, weil es ja sonst keine Sorgen auf dieser Welt gibt, stolpere ich beim Hadmut Danisch über das da. Passt wie die Faust aufs Auge.
Da sieht man mal, wie bekloppt diese ganze Truppe ist und wie weit die sich durch jahrelanges, konsequentes gegenseitig die Tasche Vollhauen schon so weit von der Realität entfernt haben, dass die ihren eigenen Mist schon selbst glauben.

Dank den Grünen wohnen wir in mit Giftmüll umwickelten Pestizidbunkern, erleuchtet durch hochgiftige Quecksilberfunzeln und mit Solarpaneelen auf dem Dach, die in unseren besonders winters eher trüb besonnten Breiten kaum jemals eine positive Energiebilanz geleistet bekommen. Das windkraftgespeiste Stromnetz droht mehrmals täglich zu kollabieren, aber egal, wir hängen jetzt an jede Steckdose noch eine batteriebetriebene Kutsche zum Aufladen, die in der Herstellung mehr Energie verpulvert als sie im Leben je sparen kann. Hauptsache, Herr Hofreiter kann sich wieder beruhigen und Frau Roth muss nicht weinen.

Wäre ein Wunder, wenn der nächste Anlauf der Grünen zur Weltverbesserung nicht die nächste Idiotie beinhalten würde.
Wer wählt nur solche Witzfiguren?

Interessante Zeiten

Es war absehbar, es musste irgendwann passieren. Es sollte wahrscheinlich auch irgendwann passieren. Lange wurde an der Flasche geschüttelt, endlich ist der Korken rausgeknallt. Denn bis jetzt musste immer irgendwie herumgedruckst werden, dass man halt irgendwie mehr Kameras aufstellen muss aber ansonsten nichts tun kann, weil man ja sonst die Muslime unter Generalverdacht stellen würde.

Jetzt ist das Pendel zurückgeschlagen, der erste Kragen ist geplatzt, der erste Anschlag als Antwort auf die inzwischen im Wochentakt knallenden radikalmuslimischen Einschläge, gewissermaßen die erste Retourkutsche, wurde geliefert. Und da die Muslime diesmal die Opfer sind und der Täter ein weißer Mann, hat sich das verschämte Herumgedruckse von wegen Generalverdacht und Einzelfall und psychisch labil auch erledigt. Jetzt kann man den Anschlag nicht nur als das bezeichnen, was jeder Terroranschlag ist, nämlich heimtückisch, gemein, widerwärtig, nein, jetzt wird man plötzlich auf die Suche nach den Hintergründen in der Gesellschaft gehen, denn was man in der Gesellschaft der Muslime auf keinen Fall darf, nämlich die Gründe für das Durchknallen jährlich Tausender Muslime im Islam suchen, darf man jetzt fröhlich jedem zuschreiben, der dadurch auffällt, dass er nicht nur Nichtmuslim ist, sondern den Islam auch zu kritisieren wagt.

Nicht ohne Grund haben die Muslimvertreter sofort getrötet, dieser Anschlag wäre das Werk „der Islamhasser“. Und wir wissen, was das heißt.
Komischerweise kommt keiner auf die Idee, Messerangriffe in Jerusalem den „Judenhassern“ zuzuschreiben, nein, das sind Freiheitskämpfer.
Nur mal so zum Andenken:
Die arabischen Terroristen in Israel werden immer damit entschuldigt, dass Juden sich in ihren Städten breitgemacht, diese faktisch okkupiert hätten und sie angeblich terrorisieren. Ob ein Londoner mit der gleichen Ausrede für einen Mord an Muslimen durchkommt? Zweifel sind angebracht.
Dabei terrorisieren Muslime London anders als Juden Jerusalem, denn diese tun es mit Arbeitsplätzen und Sozialleistungen und nicht mit Macheten, Gewehren, Kleintransportern und Sprengkörpern.

Kaum wurden die Scherben in London weggekehrt, hat es wieder in Paris gekracht. Ein Kleintransporter mit Gasflaschen gefüllt kracht in einen Polizeibus. Ein Franzosenhasser? Oder nur ein Polizeihasser? Darf man wohl nicht sagen, um noch eine Abgrenzung der Radikalmuslime zur linken Antifa zu finden.

Man kann sich darauf verlassen, dass die üblichen Empörungsbeauftragten und Hetzpropagandisten bereits in den Startlöchern scharren, um die Schuld für den Ausraster den sogenannten „Rechtspopulisten“ zuzuschanzen, und es wird kein Haar zu schütter und zu kurz sein, um Lügen und Märchen daran herbeizuzerren. Die Provokationen werden sich steigern. Es geht darum, die Bürgerrechte weiter einzuschränken, und bisher konnte man das nicht gut argumentieren, weil die Bürger niemals die Täter sondern immer die Opfer waren und sich daher fragen mussten, warum die Rechte der Opfer eingeschränkt werden müssen, wenn sie doch gar nichts getan haben.

Aber jetzt kann man es so hindrehen, dass es ja ein Bürger war und man dort genau nachsuchen muss ob nicht hatespeechende Islamophobe sich in den Hinterzimmern aufstacheln, Jagd auf arme Muslime zu machen. Man hat einen neuen Breivik, sogar noch was Besseres, denn der hat Norweger gejagt, jetzt aber ging es gegen Muslime. Die Muslimpropagandisten werden schon ihre Talkshowreden feilen und die nächste Verschleierte bei Anne Will ihre Todesangst vor islamophoben Radikalen herausheulen.
Die Propagandaspirale dreht sich, aber nicht nur die.
Die Terrorspirale, einmal in Gang gesetzt, wird sich auch immer schneller drehen.
Der Bürgerkrieg in Europa scheint näher zu rücken.
Nein, nicht herbeigeschrieben.
Importiert.
Wir leben in interessanten Zeiten, und gestern sind sie noch etwas interessanter geworden.